Zu Fastnacht ganz klassisch

titelDieses Jahr scheint es wohl ein Trend zu sein, die Berliner im Backofen zu machen. Klingt ja irgendwie auch verlockend, aber ich habe auch schon öfter gelesen, dass diese dann nicht so fluffig werden. Fluffig.. was ein doofes Wort. Die Meisten machen Krapfen aus Hefeteig, deswegen habe ich mich dieses Jahr doch mal wieder für die Quark-Öl-Teig-Variante entschieden. Und das Praktische dabei ist, dass sie lecker gefüllt sind, man dafür aber noch nicht einmal eine extra Tülle braucht. Dieses Jahr ist wohl das erste seit vielen Jahren, an dem ich mich mal nicht als Zombie voll Blut schmiere. Ganz früher hieß Fastnacht für mich, sich zu verkleiden und den Umzug hier im Dorf zu besuchen. Danach war es cool, jedes Jahr an Altweiber in einer völlig überfüllten Halle zwischen jeder Menge besoffener Leute bei schlechter Musik über die Kostüme der anderen abzulästern. Ich erinnere mich sogar noch sehr gut daran, als ich diesen Trend das letzte Mal mitgemacht habe. Da wollten wir endlich nach Hause fahren. Konnten aber nicht, weil wir zugeparkt waren. Und zwar nicht von irgendwem, sondern von der Polizei. Was bin ich froh, dass ich diese Tradition schnell durch einfache, als Zombie verkleidete Besuche bei Mägges, ersetzt habe. Dieses Jahr verzichte ich komplett auf den ganzen Trubel. Als Zombie verkleiden kann man sich immerhin auch zu einem Zombiewalk. Das ist nichts besonderes mehr. Und „glücklicherweise“ geht der Umzug dieses Jahr direkt an unserem Haus vorbei. Ich werde es mir also am Dienstag am Fenster gemütlich machen und das närrische Treiben beobachten. Habt ihr schon einen diesjährigen Kostümtrend ausfindig machen können? Ich bin ja mal gespannt.

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6 Gedanken zu “Zu Fastnacht ganz klassisch

  1. Ich liebe das Wort „fluffig“ – aber wahrscheinlich kann man auch locker dazu sagen. Ich freu mich immer, wenn ich sehe, dass es Menschen gibt, die frittieren. Ich hab’s einfach nicht raus, wie man es ordentlich macht, glaube ich. Deshalb lasse ich es. Fasching ist nix für mich, dem Trend bleibe ich fern und lasse die anderen ihren Spaß haben 🙂

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    1. Locker! Danke, ich bin gestern einfach nicht auf dieses Wort gekommen und habe deswegen letztendlich doch „fluffig“ verwendet :D.
      Habe gestern beim Lesen schon deinen Krapfen-Post sehr sympathisch gefunden. Allein schon wegen der Tatsache, dass du auch kein Fastnacht feierst, aber den klassischen Berliner nicht widerstehen kannst. Sind Ofenberliner eine gute Alternative zu den frittierten? Oder ehrlich gesagt doch zu trocken? 😉

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      1. Sie sind schon trockener aber wenn man nur eine kleinere Menge herstellt, die man auch schnell aufessen kann, dann können sie wirklich als Berliner durchgehen. Ich würde beim nächsten Mal ein bisschen Quark oder Joghurt zum Teig geben, damit sie etwas saftiger werden 🙂 Liebe Grüße!

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