Liebster Award

blog-awardDies ist bereits das zweite Mal, dass ich zum Liebster Award nominiert wurde. Dieses Mal von der lieben Sophie von Stadtrandmenue. Sie hat den Blog erst vor wenigen Wochen ins Leben berufen und umso glücklicher bin ich, dass ich ihn so früh entdeckt habe und von Anfang an alles mitverfolgen kann. Bei ihr dreht sich ebenfalls vieles um leckere Rezepte, zusätzlich gibt sie noch einfallsreiche Do-it-yourself-Tipps. Ich persönlich finde den Aufbau von Stadtrandmenue total schön. Alles ist richtig sympathisch geschrieben, tolle Fotos und ich bin mir sicher, dass ich wegen dem ein oder anderen Rezept von ihr auch noch in der Küche stehen werde.

Normalerweise geht es bei diesem Award darum 11 noch eher unbekannte Blogs zu nominieren, also auf diese aufmerksam zu machen. Da Sophie ja noch nicht lange in der Bloggerwelt lebt und deshalb noch nicht allzu viele tolle Blogs kennt, hat sie lediglich mich ausgewählt. Das war eine totale Überraschung und ich freue mich wirklich unglaublich darüber! Vielen, lieben Dank für diese Ehre!

Nun aber zu den Fragen, die Sophie mir mit dieser Nominierung gestellt hat:

1. Woher nimmst du deine Motivation für Krümmelchaos?

Grundsätzlich brauche ich ja erst einmal Motivation zum Backen. Die habe ich seit Jahren eigentlich generell immer. Meistens ist es eher so, dass ich ausgebremst werden muss, weil sich das Essen schon überall stapelt und ich am liebsten direkt schon wieder backen würde. Gerade Anfang diesen Monats hatte ich dann doch mal wieder so eine Phase, in der ich eigentlich gar keine Lust hatte, mich in die Küche zu bewegen. Aber dafür esse ich halt einfach viel zu gern. Und selbstgemacht schmeckts einfach immer am besten. Man muss ja nicht immer nur Süßes backen, es darf ja ruhig auch mal etwas Herzhaftes sein. Hauptsache es muss irgendwann mal in den Ofen, damit ich sagen kann, dass es gebacken ist. Weil mein liebes Gehirn vor Jahren bereits beschlossen hat, dass kochen nichts für mich ist. Und da ich sowieso auch ganz gern fotografiere, passt das auch ganz gut zum Bloggen. Mein größtes Problem dabei ist es, dass ich eigentlich meistens sofort naschen würde. Die Fotos sollen aber gut werden, also wird immer zig mal umdekoriert und dann passen die Lichtverhältnisse (besonders jetzt im Winter) nicht und arrgh. Irgendwann bin ich (mehr oder weniger) zufrieden mit den Fotos und gehe dann meistens sofort naschend an den Pc. Erst werden die Fotos kontrolliert, zwischendurch natürlich immer wieder mal von frisch gebackenen Was-auch-immer abbeißen nicht vergessen und dann fange ich oft auch direkt an, das Rezept zu tippen. Dabei vergesse ich schnell alles andere um mich herum. So wie ich gerade zum Beispiel vergessen habe, dass ich mir vorhin einen Tee gemacht habe und, dass ich den Teebeutel schon längst hätte heraus nehmen müssen. Den eigentlichen Blogpost schreibe ich tatsächlich immer erst, wenn ihr ihn dann auch veröffentlicht bekommt. Da ich nicht jeden Tag etwas poste, kommt die Motivation dafür eigentlich auch immer ganz spontan von selbst. Durch liebe Kommentare oder so einen netten Award, kommt die Motivation dann sowieso immer wieder. Ich weiß auch im Vorfeld oft nicht was ich schreiben soll, sondern fange einfach irgendwie an und letztendlich habe ich dann doch wieder mehr geschrieben, als eigentlich gewollt. Deswegen hör ich hier jetzt auch einfach mal auf und widme mich endlich der nächsten Frage.

2. Wo willst du mit deinem Blog hin?

Puhh, gute Frage. Gegründet habe ich ihn ja eigentlich einfach nur, um mal Ordnung in mein Rezeptechaos zu bringen. Oft habe ich etwas gebacken, wusste dann selbst nicht mehr so richtig, ob es gelungen war und wie genau ich Rezepte abgewandelt hatte. Ordentlich zusammengeschrieben fällt es mir wirklich viel einfacher alte Rezepte immer wieder neu zu kombinieren oder nochmal genau so nachzubacken. Und wieso dann nicht alles in Form eines Blogs komplett für die Öffentlichkeit zugänglich machen? Die Freude am Backen und meine ganzen Ideen kann ich ja ruhig mit denjenigen, die sich dafür interessieren, teilen. Und klar ist es schön zu sehen, dass die Zahlen in der Statistik immer weiter in die Höhe klettern, aber ein richtiges Ziel habe ich eigentlich gar nicht. Mir ist es nur wichtig, dass das ganze Spaß macht. Was die Zukunft noch bringt, da lass ich mich überraschen.

3. Woher kommt die Leidenschaft fürs kochen und backen?

Ich schieb die Schuld jetzt einfach mal meiner Familie in die Schuhe. Meine Mama hat

erster Kuchen.jpg
Einer meiner ersten selbstgebackenen Kuchen

schon sehr früh angefangen immer wieder mit mir zu backen. Gekauft wurden Kuchen und Torten eigentlich immer nur sehr, sehr selten. Nach und nach habe ich das dann immer mehr übernommen, sodass andere fast nicht mehr zum Backen kommen, weil eben immer etwas da ist. Meine Oma hat früher immer den aller leckersten Schwarzwälder Kirsch gebacken. Die ersten Spritztüllen und Spritzbeutel habe ich deshalb von ihr übernommen. Aus den gewöhnlichen Kuchen wurden dann immer mehr Torten und Cupcakes, die ich schön verzieren konnte. Und gleichzeitig wuchs meine Leidenschaft fürs Backen ganz von selbst.

 

4. Wie fühlte es sich die ersten Tage an zu bloggen?

Das war irgendwie komisch, aber auch toll. Ich hatte ja generell einen eher ungewöhnlichen Start mit meinen Gehirn-Cupcakes. Aber wieso auch nicht? Zombies faszinieren mich eben und wenn man schon mit einer Freundin den Brain-Tag feiert, dann kann man das ja auch ruhig mal als Blogstart nehmen. Deshalb freue ich mich jetzt auch schon wieder auf den 22. März, weil es dann neben unserem Brain-Tag auch gleich meinen ersten Blog-Geburtstag zu feiern gibt. Jetzt ist es besonders komisch die ersten Blogposts noch einmal zu lesen. Die waren noch so kurz und sachlich. Damals hatte ich die Einstellung, dass der Blog sich rein um die Rezepte drehen soll. Aber so ein Blog ist ja irgendwie schon etwas persönliches; kein reines Rezeptbuch oder so. Ich wollte niemanden langweilen, hatte noch ziemlich viel überlegt wie ich was schreibe und, ob es so wirklich passt. Inzwischen denke ich, dass diejenigen, die mein Geschreibsel nicht interessiert, es halt einfach nicht lesen brauchen – ist ja jedem selbst überlassen. Mir fiel es mit der Zeit immer leichter einfach drauf los zu schreiben und ebenso machte es auch immer mehr Spaß. Diejenigen, die sich strikt für die Rezepte interessieren, können in der Übersicht stöbern und die anderen erfahren eben nebenbei immer noch etwas mehr aus meinem Leben.

 

So, jetzt habe ich doch wieder viel mehr geschrieben, als eigentlich gewollt. Schöne Blogs, in denen ich gern stöber, möchte ich euch aber natürlich nicht vorenthalten:

  • Fräuleinkuchenzauber – Wer von tollen Rezepten nicht genug bekommen kann, sollte bei ihr unbedingt mal vorbei schauen. Einfach klasse, was Stini auf ihrem Blog präsentiert!
  • the sweet (baking) life – Auf diesem Blog findet ihr auch jede Menge wunderbare Rezepte von Elli. Außerdem erhaltet ihr einen Einblick in ihre Reisen und bekommt Ideen zu Do-it-yourself-Projekten.

 

Es wäre schön, wenn ihr beiden an dieser Nominierung teilnehmt und somit auf weitere Blogs aufmerksam macht, die leider noch viel zu unbekannt sind.

Meine Fragen an euch:

  1. Wie oft backst du? Musst du dich teilweise bremsen?
  2. Was ist das Lustigste, was dir mal passiert ist?
  3. Hat das Bloggen dein Leben verändert?

 

Nun noch kurz die Regeln:

  • Füge eines der Liebster-Award-Buttons in deinen Post ein
  • Beantworte die dir gestellten Fragen
  • Erstelle min. 3 neue Fragen für den/die Blogger, die du nominierst
  • Nominiere 1-2 Blogs, die weniger als 300 Follower haben
  • Informiere die Blogger über einen Kommentar, dass du sie nominiert hast

 

 

 

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6 Gedanken zu “Liebster Award

  1. Ich freu mich schon so auf den 22. März. Da müssen wir eine Geburtstagsparty mit Luftschlangen, Partyhütchen und Konfetti planen 🙂 Und mittendrin ein kleiner orginal-krümmelchaotischer Kuchen mit Kerzen zum Auspusten. 🙂

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